Mehr als nur eine Nummer

Wieder ausgegraben: meine erste Pfeife, in der ich als ersten Tabak die 137 geraucht habe

Kennt Ihr das auch: unvermittelt nehmt Ihr einen bestimmten Geruch wahr, und plötzlich ist da so ein Gefühl? Das Gefühl kennen nicht nur Pfeifenraucher. Ich meine das Gefühl, wenn ein Geruch so intensiv angenehm ist, dass einem ein wohliger Schauer den Rücken hinunter läuft. Wenn ich so darüber nachdenke, ist es oft gar nicht die Intensität des Geruchs, die uns so fesselt. Es ist eher so etwas wie die Bedeutung, nicht wahr? Keine konkrete Bedeutung. Mehr eine unscharfe Erinnerung an irgendetwas, das lange her ist und jetzt plötzlich in diesem Geruch irgendwie wieder da ist. Der Geruch ist wie der Vorbote einer Bedeutung und kriecht uns deshalb als Schauer den Rücken hinunter.

Ich, der Sünder

Jedes Jahr spät im September kommen sie wieder. Für einige von uns wieder mal viel zu früh. Seit einigen Jahren gegen Ende Oktober kurz durch diverse Grusel- und Kürbisartikel verdrängt, kehren sie im November mit der Wucht eines Tsunamis zurück in die Supermarktregale: die Weihnachtssüßigkeiten. Sie erinnern uns daran, dass bald schon wieder ein weiteres Jahr ins Land gegangen ist. Zeit für einen besinnlichen Rückblick. Zeit auch, einmal die eigenen Sünden kritisch beim Namen zu nennen.

Meine Asian Inspiration

Die Zeit schreitet mit Siebenmeilenstiefeln dem Ende des Jahres entgegen, und auch wenn sie bis dahin noch einige Wochen vor sich hat, so lässt sich für mich bereits ein erstes Resümee ziehen. Denn dieses Jahr hatte etwas, was es von anderen Jahren in meinem Leben unterscheidet. Dieses Jahr stand irgendwie unter einem Motto. Es war und ist mein asiatisches Jahr.

Ein Traum von Cocktail

Ich befinde mich gerade im Urlaub auf der wunderschönen Insel Ibiza. und in den kommenden Wochen werde ich mir einen Traum erfüllen. Es nicht so sehr mein persönlicher Traum als vielmehr ein Traum, den die meisten Menschen aus den westlichen Industrieländern teilen: Es ist der Traum mit einem Cocktail in der Hand am Strand zu liegen.

„I’m tellin’ you / that science has proven / that heartaches are healed by the sea”, singt der amerikanische Countrystar Garth Brooks, um uns kurz darauf zu erklären: „Troubles I forgot ‘em / I buried ‘em in the sand / So bring me two pina coladas”.

Heute kann es regnen, stürmen oder schnei’n …

… der Perique von Planta schmeckt mir immer fein. So oder so ähnlich ließe sich eine Erfahrung zusammenfassen, die mich in der letzten Woche zum Nachdenken gebracht hat. Aber lasst mich dort beginnen, wo es anfing: Im Himmel.

Denn aus dem kam in der ganzen letzten Woche erst Schnee,dann Regen, dann wieder Schnee und schließlich – man glaubt es kaum – noch einmal Schnee. Keine guten Rahmenbedingungen für einen Pfeifenraucher wie mich, der in einem Nichtraucherhaushalt lebt und deshalb zum Pfeiferauchen nur allzu sehr auf gutes Wetter angewiesen ist. Also was sollte ich tun?

Von der Zirkulatur des Vierecks

Es gibt Dinge im Leben, die lassen sich nur sehr schwer, manchmal sogar  überhaupt nicht unter einen Hut bringen. Denkt mal drüber nach: Abenteuer und Geborgenheit, Freiheit und Sicherheit, Vertrauen und Kontrolle, Freizeit und Karriere, Liebe und Selbstverwirklichung, Fernweh und Heimweh – irgendwie spielt sich unser Leben immer im Spannungsfeld zwischen zwei einander widersprechenden Extremen ab, oder etwa nicht? Nun ja, vielleicht nicht wirklich immer. Aber wir alle kennen doch die Situation, in der wir uns hin- und hergerissen fühlen. Oft kämpft dann unsere emotionale Seite gegen unsere rationale.

Mein Kalifornischer Traum

Es gibt Orte auf dieser Welt, von denen man sagt: Wer einmal hier gewesen ist, der will immer wieder hierhin zurück. Für mich ist der US-Bundesstaat Kalifornien so ein Ort. Seit ich Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre als Junge und Teenager mit meinen Eltern dort war, hege ich den Wunsch zurück zu kehren in den Golden State – auch um die Kindheitserinnerungen mit den Augen des Erwachsenen aufzufrischen. Es ist ein wenig so wie in dem Lied von Roy Orbison: „One sunny day, I’ll get back again. Somehow, someway but I don’t know when, California blue.” Oder wie der andere Roy – der deutsche – einmal gesungen hat: „Nur einmal noch San Francisco seh’n, und irgendwann werd’ ich nie mehr geh’n.“

Der Kontext kann’s

Irgendwann letzte Woche – es muss Dienstag oder Mittwoch gewesen sein – ging ich die Aachener Straße entlang. Da kam mir eine ältere Dame entgegen. Sie lächelte freundlich und grüßte mich mit einem „Hallo“. Da ich die Dame noch niemals zuvor gesehen hatte, war ich einigermaßen überrascht. Ich beeilte mich, ihren Gruß zu erwidern, bevor wir aneinander vorübergegangen waren. Schließlich sollte mir niemand nachsagen können, dass ich ein unfreundlicher Mensch wäre.

Ganz klar: Das Auge raucht mit

Letzte Woche erreichte mich die Nachricht, dass der Tabak- und Pfeifenhersteller Planta seinen drei Image Tabaken ein neues Gewand verpasst hat. Er hat das bekannte bläuliche Design der Verpackung (Pouches) durch ein hellbraunes ersetzt, das an Naturfaserbeutel erinnert. Ansonsten ändert sich jedoch nichts. Der naturbelassene Tabak der Image-Reihe bleibt ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe und in seinen drei Sorten Virginia, Latakia und Perique unverändert. Was soll das Ganze also, könnte man fragen: wenn sich sonst nichts ändert, warum dann so ein Tamm-Tamm um die Verpackung?