Mehr als nur eine Nummer

Wieder ausgegraben: meine erste Pfeife, in der ich als ersten Tabak die 137 geraucht habe

Kennt Ihr das auch: unvermittelt nehmt Ihr einen bestimmten Geruch wahr, und plötzlich ist da so ein Gefühl? Das Gefühl kennen nicht nur Pfeifenraucher. Ich meine das Gefühl, wenn ein Geruch so intensiv angenehm ist, dass einem ein wohliger Schauer den Rücken hinunter läuft. Wenn ich so darüber nachdenke, ist es oft gar nicht die Intensität des Geruchs, die uns so fesselt. Es ist eher so etwas wie die Bedeutung, nicht wahr? Keine konkrete Bedeutung. Mehr eine unscharfe Erinnerung an irgendetwas, das lange her ist und jetzt plötzlich in diesem Geruch irgendwie wieder da ist. Der Geruch ist wie der Vorbote einer Bedeutung und kriecht uns deshalb als Schauer den Rücken hinunter.

Geschäftsgebaren

Am Donnerstag erreichte mich ein lang erwartetes Paket aus den USA. Ich hatte mir wieder einmal neuen Tabak von Cornell & Diehl bestellt. Mit dabei ein Tabak namens „Easy Times“, eine Mischung aus rotem Virginia, Latakia und 20 Jahre altem Kentucky Burley. Im Klappentext des Tabaks wird er mit folgenden Worten beschrieben:

„A blend that hearkens back to porch settin’ and checkers playin’. Red Virginia is combined with dark fired Kentucky Burley and a bit of Latakia for a classic, laid back American English mixture.”

Content aus Morganton

Es war einmal ein Mann, der lebte in Morganton, North Carolina. Während alle Welt über Content Marketing redete, und doch keiner so recht wusste, was das eigentlich war, worüber alle redeten, redete der Man aus Morganton kaum darüber. Stattdessen machte er es einfach. Und er hatte damit großen Erfolg.

So oder so ähnlich könnte dereinst ein schlauer Mensch die Geschichte vom Content Marketing erzählen. Content Marketing? Was das nun wieder ist, fragt Ihr Euch? Nun ja, die Antwort ist einfach und schwierig zugleich. Wie Ihr vielleicht wisst, bin ich selbst Kommunikationsberater. Ich werde deshalb versuchen Euch diese zugleich einfache und schwierige Frage im Rahmen meiner Möglichkeiten zu beantworten.

Ich und der o-beinige Bär

Es gibt Begegnungen, auf die man sich vorbereiten kann. Ein Vorstellungsgespräch, ein Versöhnungsgespräch oder ein Rendezvous, ein schwieriges Gespräch unter Kollegen oder mit dem Chef. All das sind Begegnungen mit anderen Menschen, die nie ganz geplant verlaufen. Aber völlig unberechenbar sind sie deshalb nicht. Dagegen gibt es Begegnungen, da glaubt man, man sei gut vorbereitet, nur um festzustellen, dass das Unvorstellbare eintritt. So ein Erlebnis hatte ich in der letzten Woche.

Der Bär

Letzte Woche begegnete ich dem o-beinigen Bär. Und obwohl ich mich gut vorbereitet hatte – ich hatte gut gegessen und mein Messer dabei –, verlief diese Begegnung nicht annähernd meinen Erwartungen entsprechend.