Content aus Morganton

Es war einmal ein Mann, der lebte in Morganton, North Carolina. Während alle Welt über Content Marketing redete, und doch keiner so recht wusste, was das eigentlich war, worüber alle redeten, redete der Man aus Morganton kaum darüber. Stattdessen machte er es einfach. Und er hatte damit großen Erfolg.

So oder so ähnlich könnte dereinst ein schlauer Mensch die Geschichte vom Content Marketing erzählen. Content Marketing? Was das nun wieder ist, fragt Ihr Euch? Nun ja, die Antwort ist einfach und schwierig zugleich. Wie Ihr vielleicht wisst, bin ich selbst Kommunikationsberater. Ich werde deshalb versuchen Euch diese zugleich einfache und schwierige Frage im Rahmen meiner Möglichkeiten zu beantworten.

There’s a place called Kokomo …

„… that’s where you wanna go to get away from it all”, sangen die Beach Boys 1988 in ihrem nicht zuletzt durch den Film “Cocktail” mit Tom Cruise berühmt gewordenen Song. Niemand weiß so recht, wo dieses Kokomo eigentlich sein soll. Dem Song nach zu urteilen muss es irgendwo auf Jamaika liegen. Und tatsächlich gibt es dort, wenn auch keine Ortschaft mit diesem Namen, so angeblich doch zumindest eine Ferienanlage mit dem Namen „Kokomo Island“. Für einige Interpreten des Songs ist damit die Lösung gefunden.

Über Festhalten und Loslassen

Geschafft. Er kann’s. Mit dem Stolz des liebenden Vaters sah ich meinem vierjährigen Sohn letzten Sonntag hinterher. Es war das erste Mal, dass er völlig eigenständig auf seinem kleinen roten Fahrrad vor mir her fuhr. Stolz sah ich, mit was für einer Inbrunst er in die Pedalen trat. Ein kleiner Mann voller Abenteuerlust auf seinem Weg in die weite Welt.

Da fährt er …

Aber es war auch Angst dabei. Denn er wurde irgendwann so schnell, dass ich nicht mehr hinterher kam. Jetzt würde ich ihn nicht mehr beschützen können, wenn er das
Gleichgewicht verliert, nicht mehr in letzter Sekunde nach dem Gurt greifen können, den ich ihm für genau diesen Zweck umgebunden hatte.

Die rote Corvette

Nach einer schweren Bronchitis und fast drei Wochen Rauchpause habe ich mich am Samstag das erste Mal wieder an die Pfeife getraut. Und prompt kam eine alte Bekannte in einem roten Auto angerauscht, die ich lange nicht gesehen hatte. Auch, weil ich sie nicht hatte sehen wollen. Aber ich will Euch alles von Anfang an erzählen. Und angefangen hat alles mit einem Tabak.

Der Summertime 2013 von Peterson

Die unterschiedliche Geschwindigkeit der Zeit

Die Zeit - laut unserer Uhr vergeht sie für alle gleichschnell. Aber ist die abgelesene Zeit auch die wirkliche Zeit?

Könnt Ihr Euch noch erinnern? Wir waren noch Kinder. Es war der erste Tag der Sommerferien. Mein Gott, sechs endlose Wochen ohne Schule hatten wir vor uns. Wochen absoluter Freiheit. Das nächste Schuljahr schien ein halbes Leben entfernt. Vielleicht sogar noch weiter.

Oder denkt mal daran, wie es war, als Ihr am ersten Dezember ein Türchen im Adventskalender geöffnet hattet. Diese 23 Tage bis Weihanachten erscheinen Euch ganz bestimmt auch wie eine Ewigkeit. Jedenfalls ging es mir so, als ich ein Kind war.

Ceci n’est pas une pipe

Irgendwann in der letzten Woche – es muss Montag oder Dienstag gewesen sein – fand ich beim Aufräumen eine Weihnachtskarte im Bücherregal, die mir mein lieber Freund Marcel letztes Jahr geschickt hatte. Nun ja, ich gebe zu, das Motiv ist ungewöhnlich und ganz und gar nicht typisch für eine Weihnachtskarte. Aber Ihr könnt mir ruhig glauben: Es ist wirklich eine. Sogar eine, über die ich mich ganz besonders gefreut habe, weil sie einige persönliche Sätze enthielt, die mir viel bedeuten. Darauf will ich allerdings jetzt nicht weiter eingehen. Worüber ich etwas erzählen möchte, ist vielmehr das auf der Karte abgebildete Gemälde.

Das malische Kamel

Es gibt Geschenke, deren Zweck es ganz und gar nicht ist, dem Beschenkten eine Freude zu bereiten. Das bekannteste Geschenk dieser Art ist das trojanische Pferd. Der listige Odysseus hat es sich ausgedacht, um dem Krieg der alten Griechen gegen die Trojaner die entscheidende Wendung zu geben. Die Griechen schenkten, nachdem sie es in zehn zermürbenden Kriegsjahren nicht geschafft hatten, die trojanischen Stadtmauern zu überwinden, den Feinden ein riesiges hölzernes Pferd. Sie erklärten sich als geschlagen und zogen sich scheinbar zurück. In Wahrheit befanden sich im Inneren des hölzernen Geschenks griechische Krieger. Deren Auftrag war klar definiert: Nachdem die Trojaner das vermeintliche Siegesgeschenk ins Innere ihrer Festung gebracht hatten, würden sie dem Inneren des geschenkten Holztieres entsteigen, um den anderen Kriegskameraden die Tore zu öffnen. Gesagt getan. Die Griechen gewannen den Krieg, und bis heute gilt das trojanische Pferd als Sinnbild für Geschenke, die mit böser Absicht gemacht werden.

Der Kohlhase war da

Es ist Ostern. Dieses Jahr habe ich mich entschlossen, mir etwas Besonderes zu gönnen. Nichts Großes. Keine neue Pfeife aus Gold oder so etwas. Nein, nein, eher etwas Kleines aber Feines.

Also ging ich letzte Woche zu Pfeifen Heinrichs, um mich inspirieren zu lassen. Nach einem kleinen Plausch mit Peter Heinrichs wurde ich dann fündig. Ich kaufte mir den Ostertabak von Kohlhase & Kopp.

Das war insofern etwas Besonderes als mir die oft recht stark aromatisierten Tabake von K & K in aller Regel ein wenig zu süß riechen und schmecken. Aber ich wollte etwas Besonderes für die Ostertage. Also ließ ich mich inspirieren, kaufte den Tabak und nahm ihn mit zu meinen Schwiegereltern, wo wir uns bis zum Ostersonntag einquartiert hatten.

Ich und der o-beinige Bär

Es gibt Begegnungen, auf die man sich vorbereiten kann. Ein Vorstellungsgespräch, ein Versöhnungsgespräch oder ein Rendezvous, ein schwieriges Gespräch unter Kollegen oder mit dem Chef. All das sind Begegnungen mit anderen Menschen, die nie ganz geplant verlaufen. Aber völlig unberechenbar sind sie deshalb nicht. Dagegen gibt es Begegnungen, da glaubt man, man sei gut vorbereitet, nur um festzustellen, dass das Unvorstellbare eintritt. So ein Erlebnis hatte ich in der letzten Woche.

Der Bär

Letzte Woche begegnete ich dem o-beinigen Bär. Und obwohl ich mich gut vorbereitet hatte – ich hatte gut gegessen und mein Messer dabei –, verlief diese Begegnung nicht annähernd meinen Erwartungen entsprechend.