Trinken war gestern – die Zukunft gehört dem Sprühen

Schon vor 101 Jahren hat der österreichisch-amerikanische Ökonom Joseph Alois Schumpeter ein Vorurteil eigentlich schon widerlegt, das sich trotz guter Argumente bis heute gehalten hat. Ich meine das Vorurteil, eine Innovation sei etwas durch und durch Neues, noch nie Dagewesenes und deshalb besonders Kreatives. Im Herbst 1911, veröffentlichte Schumpeter sein legendäres Werk „Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung”. Hier definiert er Innovationen als das „Durchsetzen neuer Kombinationen“. Es ist also nicht die ultimative Neuartigkeit aller Bestandteile, die eine Innovation zu einer Innovation macht, sondern auf die neue Kombination von bereits Vorhandenem kommt es an. Das Rad muss nicht immer gleich neu erfunden werden, vielmehr zählt, was sonst noch an dem Rad dranhängt.Letzten Samstag war ich beim Smokertreff des Kölner Pfeifen- und Tabakhändlers Peter Heinrichs in Niederaußem. Dort ist mir eine echte Schumpetersche Innovation begegnet. Lasst mich kurz berichten!