Mein Männerschränkchen

Letzte Woche fiel mir die Karriere-Beilage des Handelsblatts in die Hände. Ein Artikel von Sebastian Christ zog meine Aufmerksamkeit auf sich: „Wenn Mann nicht weiterkommt“. Der Journalist berichtet über Fälle von Männerdiskriminierung, die aufgrund der allenthalben laut werdenden Forderungen nach mehr Frauen in Führungspositionen entstehen kann.

Es ist eigentlich logisch: Wenn bei gleicher Eignung die Frau den Posten erhält, wird zwar auf gesellschaftlicher Ebene ein Ungleichgewicht – das zwischen Männern und Frauen in Führungspositionen – verringert, zugleich aber auf individueller Ebene eine Ungerechtigkeit geschaffen: das Geschlecht entscheidet, wer den Job bekommt. In dem Artikel zitiert Christ einen Fall aus einem deutschen Konzern, wo es bereits genau so gekommen ist. Keine guten Aussichten also für die Männer mit Karriereambitionen unter uns Pfeifenrauchern!

Der Kontext kann’s

Irgendwann letzte Woche – es muss Dienstag oder Mittwoch gewesen sein – ging ich die Aachener Straße entlang. Da kam mir eine ältere Dame entgegen. Sie lächelte freundlich und grüßte mich mit einem „Hallo“. Da ich die Dame noch niemals zuvor gesehen hatte, war ich einigermaßen überrascht. Ich beeilte mich, ihren Gruß zu erwidern, bevor wir aneinander vorübergegangen waren. Schließlich sollte mir niemand nachsagen können, dass ich ein unfreundlicher Mensch wäre.

Ich, die Zielgruppe

Wenn alles so läuft, wie es sollte, dann begrüßen wir es, wenn ein Unternehmen genau das anbietet, was wir uns wünschen. Stimmt dann noch der Preis, ist alles gut. Nun ja – nicht alles. Aber zumindest haben wir beim Kauf eines solchen Produkts zu Recht ein gutes Gefühl. Das Marketing des in Rede stehenden Unternehmens hat einen guten Job gemacht.