Ein wenig Asymmetrie schadet nie

Vor ungefähr zwei Wochen habe ich mir eine neue Pfeife gekauft. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es die Tatsache war, dass mir zu Weihnachten niemand eine Pfeife geschenkt hatte. Vielleicht war es auch einfach nur wieder an der Zeit. Wie auch immer, jedenfalls entschloss ich mich, mir eine neue Pfeife zu gönnen. Zugleich war ich ein wenig skeptisch. In diversen Foren und Onlineshops hatte ich mir viele Pfeifen angesehen. Aber zum Kauf animiert fühlte ich mich nie. Irgendwie war die richtige Shape nicht dabei. Ich entschloss mich deshalb, einfach zu Pfeifen Heinrichs in Köln zu fahren und mich vom Angebot inspirieren zu lassen.

Von der Zirkulatur des Vierecks

Es gibt Dinge im Leben, die lassen sich nur sehr schwer, manchmal sogar  überhaupt nicht unter einen Hut bringen. Denkt mal drüber nach: Abenteuer und Geborgenheit, Freiheit und Sicherheit, Vertrauen und Kontrolle, Freizeit und Karriere, Liebe und Selbstverwirklichung, Fernweh und Heimweh – irgendwie spielt sich unser Leben immer im Spannungsfeld zwischen zwei einander widersprechenden Extremen ab, oder etwa nicht? Nun ja, vielleicht nicht wirklich immer. Aber wir alle kennen doch die Situation, in der wir uns hin- und hergerissen fühlen. Oft kämpft dann unsere emotionale Seite gegen unsere rationale.