Ein Jahr Zungenbrand

Ich beim Ausbrüten eines neuen Artikels.

Es gibt nichts, das so schnell vergeht wie die Zeit. Jetzt ist es schon ein Jahr her, seitdem ich mein Pfeifenraucherblog ins Leben gerufen habe. Es kommt mir vor als wäre es gestern gewesen, da mein lieber Freund und Ex-Kollege Peter Manderfeld von Übergrün mich ermutigte und – als ich nicht schnell genug agierte – geradezu bedrängte, endlich ein Pfeifenraucherblog ins Leben zu rufen. Nun ja – vor einem Jahr, im April 2012 war es dann so weit. Und jetzt will ich zurückzublicken auf das vergangene Jahr.

Papa ante portas

Diesen Freitag hat meine zweimonatige Elternzeit begonnen. Unter neidvollen Blicken der Kollegen verließ ich am Donnerstag das Büro. Jetzt beginnt das große Füßehochlegen für mich – so könnte man die allgemeine Meinung zusammenfassen, die mir in den letzten Tagen nicht nur im Büro entgegenschlug.

Meine Elternzeit begann allerdings nicht, wie geplant, mit einer entspannten Pfeife, sondern damit, dass ich unsere Toilette reparieren musste. Die Dichtung des Wasserzulaufs war hin. Nun, diese Fehlentwicklung ist inzwischen korrigiert. Eine ganz andere Frage indessen wartet noch auf ihre Auflösung: Was fange ich mit meiner Elternzeit an?

Vaterfreude schlägt Pfeife

Eigentlich wollte ich über einen ganz besonderen Tabak schreiben, den ich für mich entdeckt habe. Zur Einstimmung – so sah es mein Plan vor – würde ich mir eine Pfeife dieses Tabaks gönnen, um dann, noch mit dem herrlichen Geruch von Virginia-Tabak und der Früchte des Marula-Baumes in der Nase, zu Werke zu gehen. Wie gesagt, so hatte ich mir die Sache vorgestellt. Und wie so oft im Leben, kam es natürlich ganz anders.