Ein Jahr Zungenbrand

Ich beim Ausbrüten eines neuen Artikels.

Es gibt nichts, das so schnell vergeht wie die Zeit. Jetzt ist es schon ein Jahr her, seitdem ich mein Pfeifenraucherblog ins Leben gerufen habe. Es kommt mir vor als wäre es gestern gewesen, da mein lieber Freund und Ex-Kollege Peter Manderfeld von Übergrün mich ermutigte und – als ich nicht schnell genug agierte – geradezu bedrängte, endlich ein Pfeifenraucherblog ins Leben zu rufen. Nun ja – vor einem Jahr, im April 2012 war es dann so weit. Und jetzt will ich zurückzublicken auf das vergangene Jahr.

Wieso, weshalb, warum … ich zum Pfeifenraucher wurde

Letzte Woche hatte meine Schwester die Familie anlässlich ihres Geburtstags zum Abendessen eingeladen. Eine liebe Freundin, die meine Schwester und ich noch aus Kindertagen kennen, war auch dort. Judith – so heißt sie – ist keine Pfeifenraucherin. Umso mehr habe ich mich gefreut als sie mir irgendwann sagte, dass sie trotzdem gerne hin und wieder auf Zungenbrand liest.

Ich weiß gar nicht mehr, wie wir darauf kamen. Vermutlich hing es mit unserem Gespräch über Zungenbrand zusammen. Wahrscheinlich sogar. Nun, wie auch immer. Irgendwann jedenfalls fragte mich Judith, wie ich eigentlich dazu gekommen bin Pfeife zu rauchen.

Nachricht von Dan

Am Donnerstag habe ich eine E-Mail erhalten, die mich besonders gefreut hat. Daniel Hildebrandt hat mir aus Hawaii geschrieben. Vielleicht erinnert Ihr Euch: Letztes Jahr im Sommer hat mir Daniel hier erzählt, dass er seinen Traum von einem Leben auf Hawaii wahrmachen will. Damals hatte er seine Pfeife auf der Insel am anderen Ende der Welt gelassen. Sich selbst und seinem Freund Steve, der bereits auf Hawaii lebte, hatte er geschworen: „Die nächste Pfeife rauchen wir hier gemeinsam – und zwar erst dann, wenn ich ausgewandert bin.“

Wenn die Pfeife am anderen Ende der Welt wartet

Daniel Hildebrandt hat im Online-Marketing Karriere gemacht. Der 33jährige ist Leiter Immobilienmarkt & Automarkt beim Vermarkter Kalaydo. Auch privat läuft bei dem Königsdorfer, der sich eher als Kölner denn als Frechener empfindet, eigentlich alles rund. Wenn da nicht dieser Traum wäre. Dieser Traum von einem Leben am anderen Ende der Welt. Daniel ist seit ungefähr 20 Jahren ein sehr guter Freund von mir. Letztes Wochenende hat er mir von seinem Traum erzählt und davon, wie seine erste Pfeife zum Symbol der Erfüllung dieses Traums wurde.

Daniel, du wirst Deutschland verlassen. Wo geht es hin?

Ich werde noch dieses Jahr nach Hawaii auswandern.