Zungenbrand?

Jeder Pfeifenraucher kennt ihn, aber keiner will ihn haben: den Zungenbrand. Vornehmlich die Anfänger unter uns Pfeifenrauchern sucht er des Öfteren heim. Aber auch die Kenner und Könner bleiben nicht immer verschont. Gemeint ist das Gefühl einer überempfindlichen, gereizten, oft schmerzenden Zunge, das sich nach dem Pfeiferauchen einstellen kann.

Über die Ursachen von Zungenbrand möchte ich hier gar nicht sprechen. Und von den Behandlungsmöglichkeiten habe ich offen gestanden nicht die geringste Ahnung. Spätestens jetzt ahnt Ihr vermutlich, dass das physische Phänomen Zungenbrand nicht im Mittelpunkt meines Blogs steht. Freilich werdet Ihr in meiner Links & Tipps Sammlung mit der Zeit auch einiges zu dem medizinischen Phänomen Zungenbrand finden. Aber Thema dieses Blogs ist es, wie gesagt, allenfalls am Rande.

Warum also habe ich meinen Blog Zungenbrand genannt, fragt Ihr Euch? Nun, die Gründe dafür hängen mit persönlichen Erfahrungen zusammen, von denen ich Euch gerne kurz berichten will.

Wie bei fast allen Anfängern unter uns Pfeiferauchern, war der Zungenbrand auch bei mir während der ersten Wochen oft zu Gast. Irgendwann hatte ich dann meine Rauchtechnik gefunden. Die Pfeife ging nicht mehr so oft aus, und der Zungenbrand wurde seltener. Der Genuss trat endlich in den Vordergrund. Der Zungenbrand war für mich also so etwas wie die Feuerprobe auf dem Weg zum Pfeifenraucher.

Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Sache damit gegessen war. Hin und wieder – meistens dann, wenn ich aus Zeitmangel meine Pfeife zu hastig rauche – kommt er wieder. Und dann erinnert mich der Zungenbrand ungefähr eine Woche lang daran, dass ich mir nicht genug Zeit für meine Pfeife genommen habe.

Und manchmal, wenn ich beim Pfeiferauchen etwas in der Zeitung lese oder im Radio höre, das mich vor Schreck oder vor Überraschung zu hastig an meiner Pfeife ziehen lässt, auch dann ist er wieder da: der Zungenbrand.

In meinem Blog möchte ich in erster Linie Dinge besprechen, die uns Pfeifenraucher als solche interessieren: Pfeifen, Tabake und andere schöne Accessoires. Tipps, Tricks und Hinweise für Anfänger findet Ihr in meinem Blog nur selten. Weil es aber im Internet ganz tolle Seiten und Beiträge gibt, die mir als Anfänger geholfen haben und auch für jeden erfahrenen Pfeifenraucher eine echte Bereicherung sein können, habe ich einige von ihnen in meiner Links & Tipps Sammlung zusammengestellt.

Darüber hinaus schreibe ich hier über Dinge, die mit dem Ritual Pfeiferauchen zu tun haben. Manche würden sagen, ich schriebe über die spirituelle Seite des Pfeiferauchens. Aber das klingt mir ehrlich gesagt ein wenig zu esoterisch. Vielleicht hört es sich besser an, wenn ich sage, über die philosophischen Aspekte des Pfeiferauchens zu schreiben. Ich weiß es nicht. Aber bestimmt wisst Ihr längst, worauf ich hinaus will. Kurz gesagt geht es um die Erfahrungen, die ich immer dann nicht gemacht habe, wenn mir der Zungenbrand zeigt, dass ich mir nicht genug Zeit für meine Pfeife genommen habe.

Drittens schreibe ich hier manchmal auch über Dinge, die mir einen Zungenbrand verursacht haben oder es getan hätten, wenn ich gerade Pfeife geraucht hätte, als ich von ihnen erfuhr. Was das nun wieder heißt, fragt Ihr Euch? Nun lasst Euch überraschen! Nur so viel: diese Dinge müssen nicht zwingend etwas mit dem Pfeiferauchen zu tun haben.

Ich hoffe, dass einigermaßen verständlich geworden ist, warum ich meinen Blog Zungenbrand genannt habe. Zum Schluss noch etwas ganz Banales aber Wissenswertes für alle Zungenbrand Leser: Einmal die Woche – meistens Samstagabends oder Sonntagmorgens pünktlich zum Frühstück – gibt es einen neuen Artikel. Wenn Ihr per E-Mail über neue Artikel informiert werden wollt, schreibt mir eine kurze Notiz an pkl@zungenbrand.de, folgt mir auf Twitter (@DoktorPatrick) oder abonniert meinen RSS Feed. Ihn findet Ihr am Ende jeder Seite unter dem Menüpunkt “Diverses”.

Vielen Dank und viel Spaß beim Lesen!

4 thoughts on “Zungenbrand?

  1. Hallo Lieblingsneffe, ein sehr schöner Blog, ich lese ihn schon seit einiger Zeit regelmäßig (ich warte noch auf den Artikel über die mitgebrachte Pfeife aus Jamaika). Was mir auffiel, viele Pfeifenraucher sind Bartträger, stimmt das?

    • Hi Tantchen ;-)
      Was die Bartgeschichte angeht, sind mir keine Studien bekannt. Aus Erfahrung würde ich sagen: jüngere Pfeifenraucher haben selten Bärte, ältere dagegen eher…
      Was die Jamaika-Pfeife anbelangt: Wenn der Sommer endlich kommt, werde ich sie einrauchen. Dann gibt’s auch einen Bericht dazu ;-)
      Grüße

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