Luxus

Luxus – Lateinisch für 1. üppige Fruchtbarkeit; 2. Pracht, überflüssiger Aufwand; 3. Üppigkeit, Ausschweifung, Sittenlosigkeit.

Gestern glitt mein Blick zufällig über den kleinen Hängeschrank an unserer Wohnzimmerwand. Ich stellte fest, dass sich die Vielfalt meiner Tabaksammlung während der letzten Monate deutlich erhöht hatte.

Was war geschehen? War ich gierig geworden? Hatte mich die Verschwendungssucht, die „Ausschweifung“, die „Sittenlosigkeit“, gepackt? Oder war ich überraschend zu Geld gekommen?

Nun ja, zumindest Letzteres kann ich aufrichtig verneinen. Dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass ich über eine erstaunliche Auswahl an Pfeifentabaken verfügte. Also: Was ist da los?

Ich dachte ein wenig darüber nach. Und jetzt wäre recht eigentlich der Punkt gekommen, an dem ich Euch an meinen Überlegungen teilhaben ließe und ausschweifend zu Tabakkonsum im Allgemeinen und wie ich im Besonderen dazu stehe philosophierte. Aber heute liegen die Dinge anders. Ausnahmsweise ist die Antwort einfach und die Geschichte kurz:

Ich bin deshalb in der Lage mir einen gewissen Luxus für mein Hobby zu gönnen, weil ich das Pfeiferauchen ausschließlich zum Genuss betreibe. Keine Sorge, ich habe nicht vor Euch jetzt mit einer Moralpredigt über die Maßlosigkeit des Suchtrauchens zu langweilen. Es ist nur einfach so, dass sich in meinem Schränkchen so viele verschiedene Tabaksorten sammeln können, weil die Dosen einfach nicht so schnell leer werden. In diesem Fall ist es also gerade die Mäßigung, die zum Luxus führt. Seltsam, nicht wahr? Oder doch nicht so seltsam?

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